Das Projekt

Die Sommer-Floßtour war ein Projekt von Heinz Ratz und seiner Band ‚Strom und Wasser’: Fluchtschiff - Die große Sommer-Floßtour 2014 für und mit Flüchtlingsfrauen.

Women in Exile & Friends war mit Aktivistinnen mit oder ohne Fluchthintergrund dabei. Unser Aufruf: Flüchtlingsfrauen werden laut!

Informationen über die Arbeit von Women in Exile & Friend und über aktuelle flüchtlingspolitische Ereignisse aus feministischer Perspektive: http://women-in-exile.net/

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26.08. Potsdam

P1410176Pressemitteilung Nr. 518 der Landeshauptstadt Potsdam vom 27.08.2014
Integrationsbeauftragte unterstützt Aktionstour für Flüchtlingsfrauen

Gestern hat die Aktionstour „Flüchtlingsfrauen werden laut“ Potsdam erreicht. Seit dem 14. Juli sind Flüchtlingsfrauen mit dem Musiker Heinz Ratz und seiner Band „Strom & Wasser“ auf Flößen über Flüsse und Kanäle von Nürnberg nach Berlin unterwegs – als schwimmende Demonstration, die auf die Lage von Flüchtlingsfrauen deutschlandweit aufmerksam machen soll. Bei ihrer Ankunft in der Schiffbauergasse wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Integrationsbeauftragten der Landeshauptstadt Potsdam, Magdolna Grasnick, begrüßt. Gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten, Martina Trauth-Koschnick, unterstützt Magdolna Grasnick die Initiative des Vereins „Women in Exile“ und deren Forderungen.
Flüchtlingsfrauen wohnen oftmals ortsgebunden in Sammelunterkünften weit weg von jeder Infrastruktur, müssen es genehmigen lassen, wenn sie den Landkreis verlassen möchten oder haben keinen Zugang zu Bildung, Arbeit und ausreichender medizinischen Versorgung. „Auch wenn in Potsdam die Lage für Flüchtlingsfrauen fortschrittlicher ist als anderswo in Deutschland, ist die Solidarität mit den Frauen, die Vernetzung der Betroffenen wichtig“, sagt die Beauftragte für Migration und Integration, Magdolna Grasnick. Die Gleichstellungsbeauftragte Martina Trauth-Koschnick sieht im Land Brandenburg Handlungsbedarf bei der Umsetzung des Gewaltschutzgesetzes auch für Frauen, die in einer Asylunterkunft wohnen. „Dazu wäre eine Änderung eines Runderlasses des Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie nötig“, so Martina Trauth-Koschnick. Gemeinsam mit der Integrationsbeauftragten der Landeshauptstadt Potsdam will sie sich gegenüber der Landespolitik weiter dafür einsetzen.

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